Was ist die Sozialaktion?

Der BDKJ-Bundesverband rief die 72-Stunden-Aktion ins Leben. Dabei werden von Verbänden in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und setzen Glaube in die Praxis um. Diese findet alle vier Jahre statt. Der gemeinsame Einsatz füreinander und miteinander ist auch im Bistum Erfurt ein priorisiertes Ziel. Daher hat die Diözesanversammlung des BDKJ Thüringen nun bereits zum zweiten Mal eine bistumsweite Aktion gestartet, die an die Bundesaktion angelehnt ist. Dabei wird dasselbe Ziel, "die Welt ein Stückchen besser zu machen" unter einem konkret gefassten Thema in 24 Stunden verfolgt.

Unter diesem Schwerpunktthema fand die bistumsweite Aktion im Jahr 2026 statt. Dabei war das Ziel, innerhalb von 24 Stunden gemeinsam ein soziales oder gemeinnütziges Projekt im Bistum umzusetzen und damit anderen Menschen zu helfen. Generationengerechtigkeit bedeutet für uns, dass alle Generationen - junge, alte, heutige und zukünftige - fair behandelt werden. Entscheidungen sollen nicht nur den Menschen heute nützen, sondern auch den kommenden Generationen gute Lebensbedingungen ermöglichen. Die Sozialaktion 2026 sollte zeigen, dass der christliche Glaube Menschen unterschiedlichen Alters zusammenbringt und den Austausch zwischen Jung und Alt fördert. Junge und ältere Menschen können voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und ihren Glauben gemeinsam leben.

Diese Gruppen waren im Bistum aktiv

An der Sozialaktion beteiligten sich drei Gruppen aus fünf Verbänden: der Kreisverband Erfurt, die Dekanatsjugend Leinefelde-Worbis, die Kolpingjugend gemeinsam mit der katholischen Jugend aus Dingelstädt sowie die Schönstatt-Mannesjugend gemeinsam mit der Schönstatt-Mädchenjugend.

Kreisverband Erfurt im Carolinenstift 

Die Dekanatsjugend Erfurt verbrachte ihre Sozialaktion im Carolinenstift in der Erfurter Innenstadt. Zum Einstieg kamen alle bei einem gemeinsamen Impuls zusammen, bevor sich Jung und Alt in entspannter Atmosphäre begegneten.

Gemeinsam wurden Lieder gesungen, Brettspiele gespielt, gebetet und vor allem viel Zeit miteinander verbracht. Schnell entwickelten sich intensive Gespräche, in denen Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten ausgetauscht wurden. Es wurde viel gelacht, zugehört und geredet.

Die Aktion zeigte, wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen sein kann. Die Sozialaktion machte deutlich: Oft ist gemeinsame Zeit das schönste Geschenk.

Dekanatsjugend Leinefelde-Worbis lud zu Kaffee, Kuchen & Gesprächen

Im Johanneshaus in Leinefelde veranstaltete die Dekanatsjugend einen gemeinsamen Tag mit Seniorinnen und Senioren aus der Umgebung. Bereits am Vorabend backten die Jugendlichen gemeinsam Kuchen für den Aktionstag. Außerdem brachten sie weitere selbstgemachte Leckereien für den Kaffeetisch mit.

Während des gemeinsamen Nachmittags wurden zusammen mit den Seniorinnen und Senioren frische Waffeln gebacken und gegessen. Dabei entstanden viele schöne Gespräche und Begegnungen zwischen den Generationen.

Zur Unterstützung der Aktion stellte die Geschäftsstelle ein Paket mit verschiedenen Materialien zur Verfügung. Dieses enthielt unter anderem eine Box mit Gesprächsimpulsen, die den Austausch zwischen den Generationen erleichterte. Darüber hinaus wurden gemeinsam Kartenspiele wie Uno gespielt, die für viel Freude sorgten.

Das Angebot wurde von allen Beteiligten sehr gut angenommen. Besonders die Gesprächsimpulse und die gemeinsamen Spiele sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Insgesamt war die Aktion ein voller Erfolg, sodass sich viele eine Wiederholung wünschen.

SMJ und Schönstatt Mädchen feiern Familienfest 

Die Schönstatt Mannesjugend organisierte gemeinsam mit den Schönstatt Mädchen/jungen Frauen ein Familienfest, bei dem Menschen verschiedener Generationen zusammenkamen. Bei leckerem Essen vom Grill, Spielen und gemeinsamen Aktivitäten entstand eine offene und herzliche Atmosphäre.

Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern verbrachten gemeinsam Zeit, kamen miteinander ins Gespräch und konnten neue Kontakte knüpfen. Das Familienfest bot Raum für Begegnungen, Austausch und gemeinsames Erleben. Dabei standen nicht ein großes Programm oder besondere Attraktionen im Mittelpunkt, sondern das Miteinander und die Freude an der Gemeinschaft.

Mit ihrer Sozialaktion setzte die Schönstatt Mannesjugend gemeinsam mit den Schönstatt Mädchen/jungen Frauen ein Zeichen dafür, wie wertvoll gelebte Gemeinschaft ist und wie Generationen voneinander profitieren können, wenn sie Zeit miteinander verbringen.

 

Danke, dass ihr dabei wart!
Wir sehen uns bei der nächsten
bundesweiten Sozialaktion 2027!

Fragen zur Sozialaktion?

Du hast Fragen rund um die Sozialaktion? 

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sarah@bdkj-thr.de